Die Kirchliche Trauung und Hochzeit

Wer sich in Deutschland kirchlich trauen lassen möchte, der muss eine vorangegangene standesamtliche Trauung vorweisen. Grundsätzlich ist es so, dass beide Eheleute einer christlichen Kirche angehören sollten und ein Partner Mitglied der jeweiligen Glaubensrichtung ist. Sollte das Ehepaar nicht in seiner eigenen Gemeinde heiraten wollen, so gibt es die Möglichkeit, mit der Zustimmung des jeweiligen Pfarrers, auch in einer anderen Kirche heiraten zu können. Möchte man an einem ganz anderen Ort heiraten, wie zum Beispiel im Freien, auf einem Schiff etc., wird dies als absolute Ausnahme gesehen und bedarf einer speziellen Genehmigung.
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Bezugnehmen auf die traditionelle evangelische Trauung ist es so, dass hierbei drei wichtige Aspekte im Vordergrund stehen, nämlich biblische Texte über die Gemeinschaft von Mann und Frau, das Traubekenntnis der Eheleute und natürlich der Segen Gottes. Für die katholische Kirche ist die Ehe eines der sieben Sakramente. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, dass beide Partner katholischen Glaubens sind. Außerdem darf man vorher noch nicht verheiratet gewesen sein. Denn dann muss auf den erneuten kirchlichen Segen verzichtet werden. Eine Ausnahme besteht hierbei jedoch, wenn die frühere Eheschließung von einem kirchlichen Gremium ausdrücklich für nichtig erklärt wurde. Denn aus katholischer Sicht darf man sich eigentlich nur ein Mal im Leben das Ja-Wort geben.