Die Standesamtliche Trauung und Standesamt Hochzeit

Unter der standesamtlichen Trauung, dem wichtigen Akt bei dem das Paar sich vermählt, versteht man in Deutschland eine rein formale Geschichte. Es handelt sich hierbei um einen formbedürftigen Vertrag, wobei die Willenserklärungen beider Parteien abgelegt werden. Grundsätzlich darf die Eheschließung nur in öffentlichen Gebäuden und von einem Standesbeamten oder Bürgermeister abgehalten werden.
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Im Normalfall läuft die Anmeldung über ein Standesamt in der Gemeinde, wo der aktuelle Wohnsitz angemeldet ist. Hierbei müssen die Abstammungsurkunde, der gültige Personalausweis, sowie eine Aufenthaltsbescheinigung des Hauptwohnsitzes von beiden Partnern eingereicht werden. In Deutschland, sowie in der Schweiz und in Dänemark ist es heutzutage so, dass auch homosexuelle Paare den Bund fürs Leben schließen dürfen. Somit wurde die erlaubte eingetragene Partnerschaft, mit der sich gleichgeschlechtliche Paare zuvor schon rechtlich absichern konnten, durch die neue Möglichkeit einer Heirat sozusagen abgelöst. Des Weiteren ist es so, dass sich immer mehr Paare für eine rein standesamtliche Trauung entscheiden. Darauf haben die zuständigen Standesämter reagiert und bieten nun dementsprechend große Räumlichkeiten für die Trauung an. Üblich sind hierbei auch das anschließende Anstoßen mit einem Glas Sekt, sowie das Reiswerfen vor dem Standesamt.